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„Quotenfrau“ Doris Henne-Bruns

Der STERN hat im November 2020 mit 40 Protagonistinnen die Titelgeschichte „Ich bin eine Quotenfrau“ publiziert, die wohl nicht ganz zufällig an den legendären Titel „Wir haben abgetrieben“ aus dem Jahr 1971 erinnert. Im Zuge dieser Aktion ist auch ein Interview mit Prof. Dr. Doris Henne-Bruns erschienen, die 2001 als erste Chirurgie-Professorin in Deutschland an der Uni Ulm begann und Erstunterzeichnerin von 
ProQuoteMedizin ist.

Wir brauchen die Quote auf allen Ebenen, nicht nur bei den Aufsichtsräten. In viele Kontrollgremien sind plötzlich Frauen aufgerückt, egal ob sie die Bilanzen lesen können oder nicht. Dort gestaltet man aber nicht, was in einem Unternehmen läuft. Deshalb gehören Frauen auch in die Vorstände und in den Mittelbau. Das geht nicht gegen die Männer, sondern es geht um neue Ideen. Wir wollen doch als Gesellschaft in allen Bereichen Menschen mit Erfahrungen haben, die Probleme konstruktiv lösen können. […] Nun haben Männer wenig Erfahrung darin, Probleme im Umgang mit Beruf und Familie zu lösen. Weil sie die Belastung gar nicht kennen.

Das komplette Interview auf stern.de

Aus immer noch aktuellen Anlass

… eine Erklärung, warum Männer mit Corona so anders umgehen als Frauen.

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Bücher, Bücher, Bücher zum Schenken oder selber lesen

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Der gescheiterte Rauswurf

Prof. Dr. med. Gabriele Kaczmarczyk und Dr. Ulrike Ley gratulieren Dr. med. Doreen Richardt im Namen von Pro Quote Medizin zu ihrer erfolgreichen Klage gegen systematisches Mobbing am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH)

Dr. med. Doreen Richardt

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Natalie Urwyler fordert fünf Millionen Franken Schadenersatz

Die Anästhesieärztin Natalie Urwyler wurde 2014 vom Inselspital Bern gekündigt, nachdem sie sich für bessere Arbeitsbedingungen für Mütter und Frauen eingesetzt hatte. Obwohl sie 2018 vor dem Arbeitsgericht obsiegte, wurde sie nicht wieder eingestellt.

Nun klagt sie auf Schadenersatz. Das Krankenhaus habe ihre Karriere ruiniert, deswegen entgingen ihr bis zum Lebensende 5 Millionen Franken.