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Danke, Franziska Becker!

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Baden-Württemberg nennt Zahlen

Ärztinnen in Führungspositionen – eine Seltenheit in Deutschland

Frauen können natürlich auch Chirurgie!
Eine der Erstunterzeichnerinnen in Bild und Ton…

Zehn „Spitzenfrauen“-Verbände aus Wirtschaft, Forschung und Medien fordern mehr Frauenquote im Wahlkampf

Gemeinsame Presseinformation

Zehn „Spitzenfrauen“-Verbände aus Wirtschaft, Forschung und Medien fordern mehr Frauenquote im Wahlkampf

(Berlin, 12.09.13) Die Stimmen von Frauen entscheiden die Bundestagswahl – doch die Wahlkämpfer schert das wenig. „Unsere Forderungen werden ignoriert“, kritisiert Annette Bruhns von ProQuote, „als sei Frauenpolitik nur etwas für Wahlprogramme und erschöpfe sich ansonsten im Für und Wider des Betreuungsgeldes.“

Zehn Frauenverbände üben bei der Durchsetzung der Gleichstellung in den Führungsgremien der Unternehmen sowie auf dem Arbeitsmarkt den Schulterschluss: für die Quote und für gleiche Bezahlung von Frauen und Männern bei gleicher Arbeit.
Dazu zählen neben ProQuote Medien e.V. auch Branchenverbände der Juristinnen, Ingenieurinnen und Ärztinnen sowie die Initiative „Frauen in die Aufsichtsräte“ (Fidar) oder der mächtige LandFrauenverband mit seiner halben Million Mitglieder.

„Frauen in Führungspositionen – das ist ein deutsches Schauermärchen am Ende einer fast ergebnislosen Legislaturperiode“, bilanziert Fidar-Präsidentin Monika Schulz-Strelow, „Wahlversprechen trösten darüber nicht hinweg“.

Bei der Aktion „Spitzenfrauen fragen Spitzenkandidaten“ am 17. Mai dieses Jahres im Bundestag versprach Kanzlerkandidat Peer Steinbrück dem Aktionsbündnis, dass die SPD nicht nur eine Quote von 40 Prozent für die Aufsichtsräte einführen wolle, sondern auch für Vorstände – und zwar bis 2017. Ursula von der Leyen (CDU) kündigte erst für 2020 eine starre Aufsichtsratsquote an.
Die Spitzenkandidatinnen der Linken, Sahra Wagenknecht, und von Bündnis90/Die Grünen, Katrin Göring- Eckardt, machten sich für starre Frauenquoten stark, die ihre Parteien längst prägten – und zwar positiv.

Die Gesprächsprotokolle sind nachzulesen auf www.spitzenfrauen-fragen.de

„Wir machen weiter“, erklärt Martine Herpers von „erfolgsfaktor FRAU“: „Nach der Wahl ist auch für uns vor der Wahl“.
Für den Herbst plant das Bündnis weitere öffentliche Aktionen.

Aktuelle Aussagen von Spitzenpolitikern zur Frauenführungsfrage lesen Sie unter: www.pro-quote.de/politiker/

Ansprechpartnerinnen:

Henrike von Platen, BPW Germany, hvp@bpw-germany.de, Tel: 030 31170515

Dr. Regine Rapp-Engels, Deutscher Ärztinnenbund (DÄB), presse@aerztinnenbund.de,
Tel.: 030 88683748

Sylvia Kegel, deutscher ingenieurinnenbund (dib), info@dibev.de, Tel: 0700 342 38 342

Ramona Pisal, Deutscher Juristinnenbund (djb), geschaeftsstelle@djb.de, Tel: 030 4432700

Brigitte Scherb, Deutscher LandFrauenverband (dlv), info@landfrauen.info, Tel: 030 284492910

Dr. Martine Herpers, erfolgsfaktor FRAU, info@erfolgsfaktor-frau.de, Tel: 0163 7047338

Rena Bargsten, EWMD, president.germany@ewmd.org, Tel: 0172 4119058

Monika Schulz-Strelow, FidAR, praesidentin@fidar.de, Tel: 030 887144716

Annette Bruhns, ProQuote Medien, kontakt@pro-quote.de, Tel: 040-557 751 55

Prof. Gabriele Kaczmarczyk, Pro Quote Medizin, kontakt@pro-quote-medizin.de

Prof. Dr. Dr. Bettina Pfleiderer, Erstunterzeichnerin von Pro-Quote-Medizin, zur Präsidentin des Weltärztinnenbundes gewählt…

Auf dem Weltkongress des Weltärztinnenbundes (Medical Women’s International Association, MWIA) in Seoul ist Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Bettina Pfleiderer zur designierten Präsidentin gewählt worden. Sie wird den Weltärztinnenbund ab 2016 leiten.

Bettina Pfleiderer hat in Chemie und Medizin promoviert und ist seit 2004 Professorin am Institut für Klinische Radiologie der Universität Münster. Sie leitet dort die Arbeitsgruppe „Cognition and Gender“.
Sie hat viele Jahre an der Harvard Medical School geforscht und ist vielfach ausgezeichnet:
1997 mit dem Röntgen-Preis der Deutschen Röntgen-Gesellschaft,
2005 mit dem Wissenschafts-Preis des Deutschen Ärztinnenbundes für ihre Arbeiten zur geschlechtsspezifischen Hirnforschung,
2012 mit dem Gleichstellungspreis der Uni Münster.

Pro Quote Medizin gratuliert herzlich zur Wahl. Wir wünschen uns von Bettina Pfleiderer, dass sie sich im Weltärztinnenbund für die Quote einsetzt. Für ihre neue Aufgabe wünschen wir ihr viel Erfolg.